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Rechnung, Proforma, Steuerbeleg, Korrekturbeleg: wann was verwenden

Ein Überblick über die Belegarten in Olvano und wann Sie welche ausstellen — von der einfachen Rechnung über Anzahlungen bis zum Korrekturbeleg.

Olvano kennt nicht nur das Wort „Rechnung". Verschiedene Situationen erfordern verschiedene Belegarten, damit die Zahlen und die rechtlichen Angaben stimmen. Hier erfahren Sie, wann Sie zu welchem greifen.

Belegarten

Belegart Wann Sie ihn verwenden
Rechnung Ein regulärer Steuerbeleg für gelieferte Waren oder Leistungen.
Proforma Eine Zahlungsaufforderung im Voraus; kein Steuerbeleg, nicht umsatzsteuerwirksam.
Teil-Proforma Eine Aufforderung zur Zahlung eines Teilbetrags (z. B. eine Anzahlung für einen großen Auftrag).
Steuerbeleg zur Zahlung Wird nach Eingang einer Anzahlung ausgestellt — erfasst die erhaltene Zahlung für die Umsatzsteuer.
Schlussrechnung Rechnet den gesamten Auftrag ab und zieht bereits gezahlte Anzahlungen ab.
Korrekturbeleg Korrigiert einen zuvor ausgestellten Beleg (Rabatt, Rückerstattung, Fehler).

Ein typischer Ablauf mit Anzahlung

  1. Senden Sie dem Kunden eine Proforma als Zahlungsaufforderung.
  2. Sobald das Geld eingeht, stellen Sie einen Steuerbeleg zur Zahlung aus.
  3. Nachdem alles geliefert ist, schließen Sie den Auftrag mit einer Schlussrechnung ab, die die Anzahlungen abzieht.

Und wenn Ihnen ein Fehler unterläuft?

Ein ausgestellter, verbuchter Beleg wird nicht bearbeitet — stattdessen stellen Sie einen Korrekturbeleg aus, der den ursprünglichen Betrag berichtigt. So bleibt Ihre Historie sauber und nachvollziehbar.